Nichts für schwache Nerven: Parkour

Parkour ist eine Sportart, welche eher fortgeschrittenen Sportlern ein völlig neues Gefühl von Sport eröffnet.

Beim Parkour überwindet der Sportler, Traceur genannt, Hindernisse aller Art – Ziel ist es, eine bestimmte Strecke ohne Umwege abzulaufen; hierbei müssen Hindernisse wie Häuser, Mauern, Bänke oder Kanäle überwunden werden, ohne die Hindernisse selbst zu bewegen oder allgemein zu verändern.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen verschiedene Techniken angewendet werden; elementar ist unter anderem das Klettern; ohne Kenntnisse in diesem Bereich ist das Überwinden von hohen Hindernissen kaum möglich. Allerdings spielt auch das Springen sowie das Abrollen eine große Rolle – die Abrolltechniken ähneln den Sturz- und Rolltechniken verschiedener Kampfsportarten wie Judo oder Ju-Jutsu.

Die Kombination der verschiedenen Techniken beanspruchen den Körper des Traceurs enorm: Das Hangeln und Hochziehen erfordert verschiedenste Muskelgruppen, wobei das kontrollierte Springen und Rollen ein hohes Maß an Körpergefühl beansprucht – ein ebenfalls wichtiger Punkt ist die realistische Selbsteinschätzung, ohne welche der Sportler sich gegebenenfalls in Gefahr begeben kann.

Ein Parkour-Lauf kann pro Stunde mehr als 800 Kalorien verbrennen, sollte jedoch nicht von unerfahrenen Sportlern und nicht ohne Einweisung durch erfahrene Sportler vorgenommen werden.

Bevor Parkour im urbanen Umfeld praktiziert wird, sind Übungen in Sporthallen empfehlenswert; hier werden Hindernisse mit Hilfe von Sportgeräten aufgebaut, welche es zu überwinden gibt.

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