Abnehmen durch Ernährung und Sport

Stress, falsches Essen und zu wenig Bewegung führen auf Dauer zwangsläufig zur Erhöhung des Körpergewichts. Neben den bekannten gesundheitlichen Risiken beeinträchtigt Übergewicht auch die Leistungsfähigkeit und Stimmung. Außerdem kann die Figur spürbar darunter leiden. Spätestens wenn der Einkauf neuer Kleidung in anderen Größen zum Shopping-Alptraum wird, reift der Wunsch zum Abnehmen. Die Vielzahl angebotener Diät-Versionen sorgt oftmals für erste Irritierungen. Neben überhöhten Kaufpreisen, störenden Nebenwirkungen und frustrierender Wirkungslosigkeit stehen Diäten und Diätpillen auch aus anderen Gründen häufig in der Kritik. Nicht selten enden Diäten durch eintretenden Heißhunger oder mit dem bekannten Jo-Jo-Effekt. Grund genug, sich einmal möglichst objektiv, realistisch und hintergründig mit den Wirkungszusammenhängen und alltagstauglichen Alternativen auseinanderzusetzen.

Feststellung der individuellen Voraussetzungen

Ein bestehendes Übergewicht kann sich auf verschiedene Weise entwickelt haben. Möglicherweise ist im Alltag ein ständiger Heißhunger durch bestimmte Stressfaktoren aufgetreten. Es lohnt sich daher, an Veränderungen dieser Rahmenbedingungen zu arbeiten. Ein Diät-Versuch kann gescheitert sein, weil sich Nährstoffdefizite einstellten oder die angepriesenen Rezepte viel zu kompliziert und daher nicht umsetzbar waren. Unangemessene sportliche Ambitionen können aufgrund des Alters und des Trainingszustandes eher schaden als nützen. Das heißt: Zum Abnehmen gibt es kein Patentrezept, die Lösung muss individuell angestrebt und der Weg dorthin sollte realistisch sein. Dabei ist eine kritische, ehrliche Bestandsaufnahme ebenso notwendig wie das Ziel einer dauerhaften Veränderung. Kurze, intervallmäßige Diäten sind damit nicht gemeint. Wichtig ist die Klärung, in welchem Verhältnis der individuelle Energiebedarf mit den täglich über die Ernährung aufgenommene Kalorien steht. Sowohl für den Energieverbrauch als auch für die Berechnung der Kalorien gibt es Messhilfen. Eine Nährwerttabelle sollte zumindest beim nächsten Einkaufen in Griffweite sein.

 

Diätvarianten mit gleichem Ziel

Ob Schlank-im-Schlaf, Trennkost oder Diät-Pillen aus Amerika: Abnehmen setzt trotz unterschiedlicher Methoden auf mehrere bekannte Prinzipien und körperliche Reaktionsprozesse. Das entscheidende ist in Wahrheit nicht das Konzept, sondern dass Disziplin und Bewusstsein zum Abnehmen über einen längeren Zeitraum aufgebracht wird. Die über allen Diät-Versionen stehenden Bedingungen und Teilziele zur Erreichen des Gesamtzieles lauten:

1. Nicht mehr Kalorien über die tägliche Ernährung aufnehmen, als zur Energiebereitstellung notwendig.
2. Vermeidung eines übermäßigen Hungergefühls, insbesondere von Heißhunger
3. Möglichst optimale Fettverbrennung aus dem Bestand des körpereigenen Fettdepots
4. Verhinderung vermeidbarer Anreicherungen des Fettdepots im Zuge der Stoffwechselprozesse

Eine ausreichende Nährstoffzufuhr und Ballaststoffe sollen den Blutzuckerspiegel möglichst lange konstant halten und eine Ausschüttung des Hormons Insulin verhindern. Während dieses Prozesses wird die körpereigene Fettverbrennung unterbrochen. Der Stoffwechsel soll durch bestimmte Inhaltsstoffe angeregt werden und damit auch die Fettverbrennung verbessert werden. Eine gezielte Beeinflussung von Enzymen soll bewirken, dass über die Ernährung aufgenommene Kohlenhydrate aufgespalten in Fettzellen umgewandelt werden. Diese Ziele können jedoch auch preiswert, gefahrlos und insbesondere auf Dauer auch durch die Umstellung auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung erreicht werden. Ergänzend dazu hilft eine zumutbare Verstärkung der alltäglichen Bewegung.

 

Natürliches, gesundes Abnehmen ist für jeden möglich

Durch ein verstärktes Bewusstsein und etwas Disziplin kann das Körpergewicht reduziert werden, ohne die Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Wer sich einmal gründlich mit den Nährstoffen von Lebensmitteln und den Stoffwechselprozessen auseinandergesetzt hat, braucht sich nur noch anschließend daran zu orientieren. Dabei wird deutlich, dass die Gefahren durch eine falsche Ernährung oft aus Unkenntnis ignoriert werden. Nicht nur die klassischen Dickmacher, sondern auch versteckte Fette und Zuckeranteile in Lebensmitteln sollten bekannt sein. Sicherlich wären zahlreiche übergewichtige Menschen erstaunt, wenn sie wüssten, wieviel Zuckeranteile in Fruchtjoghurts, Ketchup oder Joghurt-Dressings stecken. Die Hungergefahr kann durch eine ballaststoffreichere Ernährung gebannt werden. Durch einen höheren Sättigungsgrad werden automatisch weniger Kohlenhydrate und Fette aufgenommen. Allein dadurch kann bereits über einen längeren Zeitraum eine Reduzierung des Körpergewichts erzielt werden. Eine Vielzahl natürlicher Schlankmacher wie Obst, Salat, Gemüse und Magermilchprodukte kann die Ernährung angenehm bereichern. Ob das Wippen beim morgendlichen Zähneputzen oder die Treppennutzung statt Aufzug: Jede zusätzliche Bewegung zählt. Beim wem es für mehr reicht: Empfehlenswert sind Ausdauersportarten wir Joggen, Schwimmen, Fahrrad fahren oder Walking.

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