Nicht nur Quälerei: Radsport

Ein steiler Berg liegt vor dem Radfahrer – die Muskeln brennen, der Schweiß tropft die Stirn herab. Kaum ein Sport quält den Sportler so sehr wie der Radsport; doch kaum ein Sport sorgt gleichermaßen für so große Erfolgserlebnisse, Erleichterung und Glück.

Der Radsport ist für jedermann zugänglich; zudem kann diese Sportart auch unorganisiert, das heißt ohne Vereinszugehörigkeit, problemlos ausgeführt werden. Das alte Mountainbike reicht für den Einstieg bereits aus: Bremsen prüfen, Gangschaltung justieren, Kette ölen und Getränkehalter anbauen – und es kann losgehen.

Je nach Geschmack kann der angehende Radsportler sich eher auf Straßen oder eher auf unwegsames Gelände konzentrieren; beim Radrennsport, welcher auf geteerten Straßen ausgeführt wird, wird der Fokus auf Kondition und Ausdauer gelegt – es gilt eine vorgegebene Strecke in möglichst kurzer Zeit zu befahren. Im Offroad-Bereich darf es dann auch einmal etwas ungemütlicher werden. Hier steht nicht die Geschwindigkeit alleine im Vordergrund – das Terrain stellt die Herausforderungen. Ob sandiger Boden, riesige Wurzeln oder Schlamm, das Mountainbike sowie der Fahrer müssen auf alle Situationen eingestellt sein.

Ein positiver Nebeneffekt des Radsports, egal, ob im Rennrad oder Offroad-Bereich: Der Sport wird an der freien Luft ausgeführt; der Fahrtwind und die warmen Sonnenstrahlen werden real wahrgenommen, was nicht selten die Motivation steigert. Naturliebhaber können sich so parallel zum Training an der vorbeirauschenden Natur erfreuen.

Wer sich für den Radsport entscheidet, kann sich – je nach Geschmack – weiter spezialisieren. Soll das alte Mountainbike beispielsweise durch ein modernes Rennrad ersetzt werden, stehen verschiedene Spezialisten zur Verfügung – gleiches gilt für das korrekte Setup eines Mountainbikes. Wer gerne bastelt kann mit seinen Rennmaschinen ebenso viel Zeit verbringen wie mit einem Schrauber-Auto.
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