Kampfsport fällt ins Gewicht

Kampfsport fällt ins Gewicht

Ungewollte Kilos loszuwerden, kann eine einsame und frustrierende Aufgabe sein. Ist man dem Wettkampfgedanken wohl gesinnt, können Kampfsportarten eine motivierende und ganzheitlich stärkende Lösung sein. Es wird gemeinsam mit anderen trainiert und Techniken zur Stressbewältigung und Entspannung gleich mitgeliefert.

Viele Kampfstile mit ähnlichen Herausforderungen

Hinter dem Begriff Kampfsport verbergen sich eine Reihe unterschiedlicher Kampfstile, die meist aus Asien stammen. Die Kämpfer messen ihre Fähigkeiten in einem sportlichen Wettkampf.

Der Kampfsport kann in drei verschiedene Kategorien eingeteilt werden: der unbewaffnete Kampf, der Kampf mit Waffen und eine Mischung aus beiden Stilen. Die bekanntesten unter den unbewaffneten Stilen sind Karate, Boxen, Judo, Jiu-Jitsu, Ringen und Taekwondo. Zu den bewaffneten gehören beispielsweise Fechten und Kendo. Die Basistrainings bestehen aus Schlag- und Stoßtechniken mit Fäusten und Beinen sowie Tritt-, Wurftechniken, Hebel- und Haltetechniken.

Ohne ausdauerndes Training keine Gewichtsabnahme

Grundsätzlich eignet sich Kampfsport, um die Gewichtsabnahme zu unterstützen. Arm-, Bein- und Rückenmuskeln und auch die Kondition werden zuverlässig trainiert. Der Kalorienverbrauch bei einem Karate-Training liegt beispielsweise bei 660 kcal/h. Ein zusätzlicher Effekt ist die gesteigerte Körperkontrolle, die man während des Trainings erlernt, zum Beispiel das richtige Fallen oder Abrollen.

Zu beachten ist, dass ein, zwei Trainingseinheiten pro Woche zum Abnehmen nicht genügen. Die Belastung durch Kicken, Schlagen, Angreifen und Ausweichen sind nicht gleichmäßig, sondern fordern in kurzer Zeit viel Leistung. Um diesen Bedarf schnell zu decken, nimmt der Körper die Energie aus Blut und Zellen und nicht aus den Fettdepots. Daher ist ein ausdauerndes und häufiges Training wichtig, damit der Körper auf die Fettverbrennung umschaltet. Wenn bei nur geringfügigem Training Gewicht reduziert werden soll, ist ein parallel betriebener Ausdauersport angeraten.

Auf der anderen Seite ist es von Vorteil, dass bei Kampfsportarten in bestimmten Abständen Prüfungen zur Erreichung der nächsten Trainingsstufe verlangt werden. Bestimmte Bewegungsabfolgen müssen dafür lange geübt und vorgeführt werden, was viele Kalorien verbrennt und bei diszipliniertem Training Gewicht reduziert.

Achtung!

Bei starkem Übergewicht oder Gelenkproblemen ist von Kampfsportarten abzuraten, da der Körper den Belastungen unter Umständen nicht standhalten kann. Daher sind Karate und Kampfsportarten mit ähnlichem Anspruch nur für ein geringes bis mittleres Übergewicht geeignet.

Fazit
Große Auswahl ganzheitlicher Konzepte

Die Ausrichtungen, Ansprüche und Philosophien der Kampfsportarten sind unterschiedlich. Zum Abnehmen empfehlen sich vordergründig Karate, Taekwondo oder Judo. Da ein Kampfsport meist ein ganzheitliches Paket aus Philosophie und Körpertraining ist bei der Auswahl wichtig, dass auch die innere Ausrichtung zum Trainierenden passt.

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